Letzte Rose

Sonntag, 26. November 2017, 16 Uhr

Lesung

Nach der letzten öffentlichen Führung in diesem Jahr machen wir es uns im Rosencafé gemütlich. Mit einer Tasse Kaffee oder Tee und einem Stück Rosentorte gestärkt lauschen wir einer Lesung.

Erinnerungen sind die Rosen des Winters

Wir freuen uns auf die Autorengruppe „Schreibzeit“ aus Frankfurt am Main.

Seit 2011 treffen sich Thomas Ormond, Katharina Wolff, Elke Schimpf, Klaus Wagner, Simona Hartmann, Simone Güldner, Hanna R. Neidhardt, Dorothee Kremer, Margit Messmer und Azad Akkash alle zwei Monate, um in kleiner Runde Geschichten und Gedichte aus eigener Feder vorzutragen. Es wird jeweils ein bestimmtes Thema für ein Jahr gewählt. Zum fünfjährigen Jubiläum stimmte man sich auf die Rose ein, die Königin der Blumen.

Zu einem Jubiläum gehört eine Festschrift. Und so gab die „Schreibzeit“ das Büchlein „Rosige Zeiten“ heraus. Darin nähern sich die Autoren aus unterschiedlichen Perspektiven der Blumenschönheit an. Denn eine Rose, mag es auch die letzte sein, birgt immer eine Geschichte – sei es von einer alten Freundschaft, die mit Rosen bestärkt werden soll, oder von einer Braut, die vor lauter Rosen ihren Bräutigam nicht mehr sieht, oder von einem Mann, dem die schöne Blume ein Symbol dafür ist, dass auch das Schöne seine scharfen Ecken und Kanten hat.  Manche, Menschen erleben durch Rosen auch ein Déjà-vu, mit dem sie überhaupt nicht gerechnet haben.

Ob wir nun aber Trauriges oder Lustiges mit der Rose verbinden, das eine ist sicher: Ohne Rosen geht es auch im Winter nicht, selbst wenn die Rosen nur in unseren Köpfen entstehen. Die Zuhörer erhalten im Rosenmuseum am letzten Sonntag der Rosensaison 2017 ein erstes Weihnachtsgeschenk: Wir geben Ihnen Rosen durch den Winter mit auf den Weg.

Der Eintritt ist frei.