Museumsstunde! Fast alles über Rosen

Sonntag, 30. Juli  2017, 15 Uhr

Öffentliche Führung

€ 2,50 plus Eintritt pro Person

Das Rosenmuseum Steinfurth ist ein Anziehungspunkt für Rosenfreunde aus aller Welt. Fast alles, was Sie über die Kunst- und Kulturgeschichte der Rose wissen müssen, erfahren Sie in der Dauerausstellung „Rosige Zeiten“. Schließen Sie sich einer Führung an und gehen mit uns auf Ihre eigene vergnügliche Rosen-Reise. Der Spaziergang durch das Museum widmet sich sechs unterschiedlichen Themen rund um die Königin der Blumen:

Joséphine de Beauharnais und ihr Rosengarten in Malmaison stehen in dem Ruf der größten botanischen Liebesaffäre aller Zeiten. Ihr Hofmaler Pierre-Joseph Redouté schenkte den Rosen ewige Blütenfrische. Rosengarten – Gartenrosen führt behutsam in die Botanik der europäischen Alten Rosen ein.

Als Sinnbild der Liebe und Blume der Frauen besitzt die Rose ein internationales Renommee, wie im Himmel so auf Erden. Im Kreislauf der ständigen Erneuerung und Vergänglichkeit begleiten Rosen das menschliche Leben von der Wiege bis zum Grabe.

Die Rose und die schönen Künste verbindet eine lange harmonische Freundschaft. Aus Blüten und Düften, in Noten eingefangen, tänzerisch bewegt, literarisch zubereitet, in Öl gemalt oder Stein gehauen, sind im Laufe der Zeit dauerblühende Rosenbeete entstanden.

Der Duft aus 1001 Nacht, eingefangen in Rosenöl und Rosenwasser, regt seit jeher die Menschen zum Träumen an. Dem Orientalen gewähren Anblick und Duft der Rose sogar einen Vorgeschmack auf die Freuden im Paradies.

Rosige Zeiten beginnen für die Steinfurther Bevölkerung im Jahr 1868 mit der Gründung der Rosenfirma Gebrüder Schultheis. Der Anbau und die internationale Vermarktung der Rosenpflanzen bringen bescheidenen Reichtum.

1+1 = Das Jahr der Rose veranschaulicht den langen Weg vom Edelauge bis zum gartenfertigen Rosenstock. In Steinfurth werden jährlich etwa zwei Millionen Gartenrosen produziert.