Bibliothek – Fast alles über die Rose

In der Bibliothek des Rosenmuseums befinden sich etwa 3.000 Bände Rosenliteratur von 1631 bis heute sowie 130 Zeitschriftentitel von 1829 bis heute.

Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf der Kunst- und Kulturgeschichte der Rose. Literatur über die Symbolik der Rose nimmt einen besonderen Platz ein. Aber auch Märchen, Poesie und Belletristik, die Schönen Künste, Kunstgewerbe, Symbolik, Heilkunde, Duft sowie Kulinarik bilden eigene Sammelgebiete. Auch die Sparten Botanik, Gartenkunst und Geschichte der Rosenzüchtung sind wohlsortiert.

Große Teile der Spezialbibliothek des Hamburger Rosenfreundes Servais Lejeune bilden das Kernstück der Rosenbibliothek. Lange Jahre stand ein wohldotierter Etat zum Ankauf von Rosenliteratur zur Verfügung. Bis zum heutigen Tag erweitern Freunde und Förderer des Museums ständig den Buchbestand der Bibliothek durch Geschenke. Durch Verkauf oder Tausch von Dubletten gelingt es immer wieder, die Sammlung abzurunden.

Einige Schätze aus der Bibliothek des Rosenmuseums sind in der Dauerausstellung zu sehen, wie zum Beispiel der Klassiker aus der Feder des berühmten Blumenmalers Pierre-Joseph Redouté, Les Roses. Décrites par Claude Antoine Thorry, Paris 1824. Es handelt sich um die erste Oktavausgabe in zwei Bänden mit 169 Tafeln und 250 Rosensorten. In diesen beiden Bänden sind alle Rosen abgebildet, die zu Lebzeiten Kaiserin Joséphines in ihrem Garten in Malmaison blühten. Das Werk Redoutés zählt zum französischen Kulturgut.

Bücher und Zeitschriften können Sie nach Voranmeldung einsehen.

Es findet keine Ausleihe statt.

Noch ein Hinweis Die Sonderausstellung “Rosenblätter – Rosenliteratur aus 500 Jahren” zeigt einige der besten Stücke aus der Sammlung. Die Sonderausstellung ist vom 1. Juni 2020 bis zum 30. November 2021 zu sehen.

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