Liebe Rosenfreundin, lieber Rosenfreund,

unternehmungslustig und zu allem entschlossen wie das kleine Küken auf der Osterkarte von 1902 machen wir uns auf den Weg in die neue Rosensaison. Endlich frei atmen, Sonne und blauen Himmel genießen und sehen, wie die Natur erwacht, unaufhaltsam, kraftvoll, hoffnungsfroh.

Wir freuen uns darauf, Sie im Rosenmuseum als Gäste begrüßen zu dürfen. Die behördliche Nachweis- und Maskenpflicht ist für Ihren Besuch nicht mehr erforderlich. In der ständigen Ausstellung gibt es Neues zu entdecken. Was genau das ist? Finden Sie es heraus!

Mit diesem zarten Frühlingsgedicht von Heinrich Heine, dessen letzte Zeilen sicherlich ein jeder kennt, wünschen wir einen ersprießlichen Beginn der Gartensaison. Wenn Sie inzwischen eine Rose sehen, sagen Sie, wir lassen grüßen!

Jutta Pauli

Leiterin Rosenmuseum

 

 

Frühlingsgruß

Leise zieht durch mein Gemüt
Liebliches Geläute,
Klinge, kleines Frühlingslied,
Kling hinaus ins Weite.

Kling hinaus bis an das Haus,
Wo die Blumen sprießen.
Wenn Du eine Rose schaust,
Sag, ich lass sie grüßen.

                     Heinrich Heine 1831